Mont-Cenis-Gesamtschule Herne

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Feierliche Filmpremiere an der Mont-Cenis-Gesamtschule

400px-Ehrenmal für Fußballzuschauer

Die MCG und der Historischer Verein Herne / Wanne-Eickel e.V., Herne präsentierten ihren Film „Der Torschrei – Die vergessene Skulptur von Sodingen“ gestern in einer feierlichen Vorpremiere. Der ca. 35-minütige Streifen ist eine Kooperation von MCG und Historischem Verein Herne/Wanne-Eickel und präsentiert das wohl weltweit einzigartige Ehrenmal für Fußballzuschauer, das seit 1958 auf dem Gelände der Mont-Cenis Gesamtschule steht und dessen Herkunft und Identität bis vor Kurzem im Verborgenen lagen.

Die 13 bis 18-jährigen Schülerinnen und Schüler der MCG wirkten darin sowohl vor der Kamera als Darsteller und Darstellerinnen, als auch hinter den Kulissen als Tontechniker und Kameraleute mit. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Céline Spieker und Regisseur Marcus Schubert vom Historischen Verein Herne/ Wanne-Eickel e.V. realisierten sie den Film an rund 20 Drehtagen. Ihre Ausdauer wurde jetzt belohnt: Alle jugendlichen Mitwirkenden können sich über Ehrenkarten für die Herner Kinowelt, den Herner Eishockeyverein und den SV Sodingen freuen.

Unter den ca. 40 exklusiv zur Vorpremiere geladenen Gästen, waren neben Eltern und Lehrerinnen und Lehrern der Schule mit Klaus Tissarek (Geschäftsführer), Paul Winger (Archivar) und Tim Eibold (Sportlicher Leiter) auch Vertreter des Fußballvereins SV Sodingen. Schließlich geht es in „Der Torschrei“ um „ihre“ Skulptur, die von der Börniger Künstlerin Elisabeth Hoffmann geschaffen worden war, um den fußballbegeisterten Fans des SV Sodingen ein Denkmal zu setzen. Ganz in der Nähe des ehemaligen Stadions an der Sodinger Straße wurde sie 1958/59 auf dem Schulhof der damals gerade neu gebauten Evangelischen Volksschule aufgestellt. Sowohl die gesamte Mannschaft als auch die Fans des Clubs rekrutierten sich damals aus der Belegschaft der Zeche Mont Cenis. Fußball war im Bergarbeiterdörfchen Sodingen oft die einzige Abwechslung und so erlebte es in den 50er Jahren beeindruckende Fußballereignisse, wie beispielsweise das Heimspiel am 22. Mai 1955 gegen Kaiserslautern, die mit all ihren „Berner Weltmeistern“ antraten. Obwohl es damals wegen des erwarteten Besucheransturms nach Schalke verlegt worden war, kam es auch dort zu chaotischen Zuständen, weil etwa 80.000 Menschen in das nur 40.000 Plätze bietende Stadion drängten. Am Ende waren es etwa 55.000, die Einlass fanden, und das Spiel musste mehrfach unterbrochen werden, weil die Zuschauermassen meterweit auf dem Spielfeld standen.

Fußballzuschauer 6

Der Film bildet auch den Auftakt für eine in der vergangenen Woche vereinbarte sportliche Kooperation zwischen dem SV Sodingen und der Schule, die ein Sportprofil anbietet, in dessen Rahmen sie, jeweils in jedem der Jahrgänge fünf bis zehn in einer Klasse, Talente sichtet und gezielt mit zum Beispiel zusätzlichem Sportunterricht und besonderen, sportorientierten Projekten fördert. Aber auch in der Oberstufe hat der Sport an dieser Gesamtschule einen besonderen Stellenwert: So können Schülerinnen und Schüler hier Sport als Leistungskurs anwählen und innerhalb dieser intensiven Ausbildung nebenbei einen Übungsleiterschein für den Breitensport im Jugendbereich erwerben

Auch der Börniger Lokalhistoriker und Zeitzeuge Gerd E. Schug, der in Herne Sodingen bereits die Geschichte der Lehrerin Emilie Engel und des Sodinger Pestkreuzes recherchiert hatte, war unter den Ehrengästen der Vorpremiere. Er hatte die Nachfahren der Börniger Künstlerin im Sauerland ausfindig gemacht und die Geschichte der Skulptur ausführlich recherchiert. Im Film wird er als Lokalhistoriker von den Schülerinnen und Schülern nach der Herkunft der Skulptur befragt. Mit ihm, dem Historischen Verein und dem Stadtarchiv Herne will die Schule ebenfalls weiter kooperieren, um die Geschichte Sodingens und Hernes für die Schülerinnen und Schüler konkret erfahrbar zu machen.

Weitere Aufführungen des Films sind für 2018 beim Historischen Verein Herne/Wanne-Eickel im Schöllbrockhaus und voraussichtlich im März 2018 im Zusammenhang mit der Einweihung der Skulptur als Denkmal geplant. (CS)

Fußballzuschauer 31 Schubert Geschenke HK2 Runde

 

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